Archive for the tag 'Datenschutz'

Die Drei Schweinchen und der Wolf

Wie ich gerade bei Heise gelesen habe, wiederholt sich die Geschichte mit den drei Schweinchen gerade.

Drei neue Notebooks, einer mit Mac OSX, einer mit Windows Vista und einer mit Ubuntu Linux, werden während drei Tagen im Rahmen eines Wettbewerbs von Hackern angegriffen.

Derjenige, welcher es als erster schafft das System zu knacken und eine auf dem Notebook gespeicherten Text zu lesen, kann das Gerät plus Preisgeld behalten.

Am ersten Tag hielten alle System den Versuchen stand. Angriffe waren dabei nur übers Netzwerk erlaubt.

Am zweiten Tag fiel der MacOSX in die Hände eines siegreichen Hackers. Die Regeln wurden dabei soweit gelockert, als das Weblinks und Emails erlaubt waren, um mit Hilfe präparierter Websites ins System zu gelangen.

Am dritten Tag, war es auch erlaubt jegliche Software von anderen Herstellern auf dem System zu installieren und deren Sicherheitslücken auszunutzen. Dabei ging auch der Windows Vista Computer in die Hände eines Gewinners.

Ungeschlagen am Schluss blieb der Rechner mit installiertem Ubuntu Linux übrig. Keiner der Teilnehmer schaffte es diesen in seine Gewalt und damit nach Hause zu bringen.

Email-Absender zum neuen Jahr

Hallo,
Hatte gerade eine Idee. Neue Email-Absender Signatur zum neuen Jahr:

____ - Das neue EU-Mailkonto: Keine Mail geht mehr verloren - ______
Hast du ein GMX Account? Ist deine Domain bei Hoststar?
Deutschland hat immer ein offnes Ohr für dich ...

http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/46/42/lang,de/

Wie du vielleicht weisst, führt Deutschland in wenigen Tagen (ab 1.1.2008) definitiv die Vorratsdatenspeicherung ein.

Die lückenlose und systematische Speicherung jeglicher elektronischer Kommunikation (Handy, SMS, Email, Telefon, Web) auf Vorrat, auf staatlichen Servern und von allen Providern solcher Dienstleistungen, innerhalb der BRD, abgezapft. Direkten Online-Zugriff haben alle Behörden die etwas mit Justiz zu tun haben. Aus Deutschland oder befreundeten Staaten.

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Eh nichts zu verbergen II

So kann man es natürlich auch machen.

US-Terrorverdächtiger gibt freiwillig Privatsphäre auf – Golem.de

Zitate:

Was auch immer passiert ist, war außerhalb des Gesetzes. Das Recht zählte nicht

Ich habe festgestellt, dass der beste Weg zum Schutz der Privatsphäre der ist, sie vollständig aufzugeben

“Absolute Rechte” gegen “Meinungsfreiheit”

Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein Amt oder Politiker zwecks Verteidigung der demokratischen Rechte mit massivem eben dieser Rechte Abbau vorprellt.

Neustes Beispiel ist, wieder einmal, der für Justiz und Sicherheit zuständige EU-Kommissar, Franco Frattini (siehe auch “Sieg für die Demokratie”).

Golem.de schreibt:

Der für Justiz und Sicherheit zuständige EU-Kommissar Franco Frattini will prüfen, wie mit technischen Mitteln verhindert werden kann, dass Menschen “gefährliche Worte” wie beispielsweise “Terrorismus” oder “Bombe” im Internet benutzen oder nach diesen suchen.

Sein Glück, dass das System noch nicht in Betrieb ist. Wir würden darüber nie etwas erfahren, da alle zu sperrenden Wörter in seiner Mitteilung enthalten sind.

Interessant ist unter anderem folgender Satz:

“Die absoluten Rechte müssten die höchste Priorität haben, allen voran das Recht auf Leben.”

Ich habe ja eh nichts zu verbergen …

Diesen Satz höre ich meist als erstes wenn ich über Privatsphäre und Datenschutz rede. Denskt du auch so, dann lies bitte mal folgenden Artikel:

heise online – Durch Google-Suche in die Einzelhaft

Vielleicht sind wir diesmal schneller

Habe ich letzte Woche noch über die Bemühungen des deutschen Innenministers zur PC Überwachung geschrieben, muss heute leider wieder ums gleiche Thema gehen. Nur leider diesmal in unserer eigenen heimeligen Stube.

Symlink meldet einen Artikel bei computerworld.ch wonach all diese schlimmen Sachen schon bald in der Schweiz Realität werden könnten.

Zitat:

Laut einem Bericht der Sonntagszeitung setzt sich der St.Galler Staatsanwalt und Leiter der Arbeitsgruppe „Organisierte Kriminalität“ der Strafverfolgungsbehörden, Thomas Hansjakob, für den Einsatz von Softwarewanzen ein. Zudem will er die Frist für die Vorratsspeicherung von sechs Monaten auf zehn Jahre verlängern.

Schöne Aussichten.

… und wie Andreas Ahlensdorf schreibt, hat die Schweizer Variante des Bundestrojaners auch schon seinen Namen: Bünzlitrojaner :-)

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