Kommt endlich der Outlook-Killer?
Es tut sich was an der Front der freien PIM und Organizer Software. Einer der Bereiche, in der Opensource Software dem Standard Microsoft Outlook, immer noch hinterherhinkt.
Die Ankündigung, dass OpenOffice beim nächsten grösseren Versions-Update den Mozilla Thunderbird Mail-Client und Lightning ins eigene beliebte Office-Paket integrieren will, und den beiden Projekten kräftig mit vielen Arbeitsstunden professioneller Programmierung einen grossen Schritt weiter bringen möchte. Der Release von OpenOffice.org 3.0 ist auf September 2008 geplant.
Die von der Mozilla Foundation letztes Jahr in die Wege geleiteten Umstrukturierung, welche dem Mail-Client Thunderbird eine eigene Firma und Infrastruktur gibt. Um ihn so aus dem Schattendasein hinter dem erfolgreichen Firefox Browser zu befreien. Die Mozilla Chefin hofft dadurch die Erfolgsstory von Firefox, so mit Thunderbird nochmals wiederholen zu können.
Doch angekündigt wird in der Software-Welt vieles. Jeden Tag. Wie lange es noch dauern wird, und wie weit es dem allmächtigen Microsoft Outlook das Wasser abgraben wird, bleibt abzuwarten.
Spicebird
Abwarten scheint aber ein anderes Grüppchen nicht mehr zu wollen. Sie preschen mit Spicebird vor. Ein Thunderbird-Derivat, welches Mail, Instant Messaging, Kontakt-, Termin-, und Aufgabenverwaltung auf ebenso professionelle Weise integriert, die es zahlreichen Benutzern von Microsoft Outlook nicht bisher nicht erlaubt hat, auf ein OpenSource Produkt umzusteigen.
Bisher hab ich es selber noch nicht installiert und ausprobiert, aber es sieht recht viel versprechend aus, finde ich.

