Das Notebooks enthält das Mobile Intel 965GM Express Chipset.
Dieses wiederum hat als On-Board Grafikkarte den Mobile Intel® Graphics Media Accelerator (GMA) X3100 integriert. In der Regel ist aber öfters vom Chipset Intel 965GM als von X3100 die Rede.
Das eingebaute des Display des HP Notebooks 6510b unterstützt 1280×800 Pixel. Jetzt soll noch ein externe Bildschirm angeschlossen werden.
Der externe Monitor ist ein Silicon Graphics GDM-5011P 21-Zoll. Ein Trinitron, hergestellt von Sony. Guter Monitor, aber etwas schwierig zu konfigurieren.
Die ideale Auflösung für diesen Monitor ist 1600×1200 Pixel bei 85 Hz.
Die maximale Auflösung ist 2048×1536 bei 60 Hz.
Zeilenfrequenz (horizontal): 30 – 115 kHz
Bildwiederholfrequenz (vertikal): 50 – 200 Hz
Über die EDID Schnittstelle können sich Grafikkarte und System über den angeschlossenen Monitor und seine Fähigkeiten informieren. Der GDM-5011p meldet aber falsche Daten:
EDID Name : Silicon Graphics GDM-5011P Minimum HorizSync : 30.000 kHz Maximum HorizSync : 107.000 kHz Minimum VertRefresh : 48 Hz Maximum VertRefresh : 160 Hz Maximum PixelClock : 141.820 MHz Maximum Width : 1280 pixels Maximum Height : 1024 pixels Physical Width : 400 mm Physical Height : 300 mm
Um die tatsächlichen Leistungen des Monitors nutzen zu können, muss das X.org Grafiksystem angewiesen werden, die über EDID gemeldeten Leistungsdaten zu ignorieren.
Dies geschieht in der X.org Konfigurationsdatei.
$ sudo cp /etc/X11/xorg.conf /etc/X11/xorg.conf.backup20080630 $ sudo gedit /etc/X11/xorg.conf
Folgenden Abschnitt für unseren externen Monitor hinzufügen:
Section "Monitor" Identifier "GDM-5011P" VendorName "SGX" ModelName "GDM-5011P" HorizSync 30.0 - 115.0 VertRefresh 50.0 - 200.0 DisplaySize 504 498 Option "DPMS" Option "UseEDID" "False" Option "PreferredMode" "1600x1200" EndSection
Im weiteren müssen wir nun den virtuellen Desktop vergrössern damit beide Displays, der interne LCD des Notebook mit seinen 1280*800 und der externe Monitor mit seinen 1600*1200 darauf Platz haben. Wird der externe Monitor rechts neben den LCD platziert, ergibt das zusammengezählt eine virtuelle Breite des Desktops von 2880 Pixeln und eine maximale Höhe von 1200 Pixeln.
Diesen Angaben werden in einer Subsection “Display” der bestehenden Section “Screen” hinzugefügt.
Section "Screen" Identifier "Default Screen" Monitor "Configured Monitor" Device "Configured Video Device" SubSection "Display" Depth 24 Virtual 2880 1200 EndSubSection EndSection
Die Datei speichern. Danach vom Desktop abmelden und wieder anmelden. Im Menü des Desktop kann nun mit der Anwendung “Bildschirmauflösung” die gewünschte Konfiguration eingestellt werden.
Als letztes ist noch die Sache mit der Task- und Menü-Leiste, dem Gnome-Panel. Diese werden bei Intel-Grafikarten standardmässig am externen Bildschirm angezeigt. Sie können aber mit der Maus auf den anderen Bildschirm gezogen werden, und bleiben dort auch.
