Volksinitiative Grundeinkommen

Am 21. April 2012 startet die Unterschriftensammlung der Grundeinkommens-Volksinitiative. Mehr dazu auf www.bedingungslos.ch

Die Basler Zeitung TagesWoche hat dazu eine Debatte zwsichen Mitinitiant Daniel Häni und Christoph Mörgeli gestartet. Für andere Medien scheint das Thema (noch) nicht zu existieren.

Kulturflatrate – Ein neues Rennen beginnt

Was ich heute bei Golem gelesen habe könnte man mit dem typischen Satz „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht …“ umschrieben werden.

Warner Music steuert auf „Kulturflatrate“ zu

Die gute Nachricht: Die Major Labels denken um. Sie sehen ein, dass absichtlich verkrüppelte Hardware, komplizierte technische Schutzmassnahmen, welche jeweils wenige Woche halten, und vor allem weltweit Massen von Schülern und Omas, bis gar Verstorbene mit Klagen einzudecken, Schadenersatzfoderungen welche diese nie und nimmer zu Lebzeiten begleichen können, all diese Massnahme retten eine überflüssig gewordene Branche nicht.

Ein normaler Mensch hat darin wohl nie ein zukunftsweisendes Geschäftsmodell entdecken können, aber die Manager der grossen Konzerne ticken anders. Sie verdienen ja auch ein bisschen mehr und sehen, von ihrer gehobenen Stellung aus, vielleicht Sachen die wir hier unten nicht sehen können.

Die schlechte Nachricht, wird erst am Schluss des obengenannten Artikels angesprochen.

Die die vom Label nun entwickelten Modelle, werden wohl kaum in technischer Einfachheit und Eleganz glänzen, auch erwarte ich keine Verbesserung der Situation für die Künstler. Am wenigsten für die kleineren und unabhängigen, oder deren Labels.

Ein Major Label versucht hier mit einer, zugegeben, innovativen und diesmal etwas realitätsbezogener Variante, ihre Pfründe zu sichern. Dabei rechnet derWirt aber wieder mal ohne den Gast. Ein Major Label hat in der zukünftigen Kulturwelt keinen Platz mehr, ob mit DRM oder mit Flatrate. Wenn wir endlich wieder kulturelle Vielfalt haben, erübrigt sich das Wörtchen Major vor dem Label.